„Saubere Landschaft“

Frühjahrsputz in Schmiechen und Unterbergen – Danke an alle Helfer!

Am 12.April 2025 hieß es wieder: Müll sammeln statt Däumchen drehen!
Der Obst- und Gartenbauverein Schmiechen hat auch dieses Jahr die Aktion „Saubere Landschaft“ organisiert – und viele fleißige Helfer sind dem Aufruf gefolgt.

Ob jung oder alt, groß oder klein – rund um Schmiechen und Unterbergen waren engagierte Teams unterwegs, um die Natur von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.
In Schmiechen ist diese Aktion übrigens auch liebevoll als „Ramadan“ bekannt – ein echter Frühjahrsputz, bei dem die ganze Gemeinde zusammenhilft!

Gesammelt wurde alles, was nicht in die Landschaft gehört: Verpackungsmaterial, Flaschen, Papier, Autoreifen und allerlei anderer Unrat.
Der gesammelte Müll wurde anschließend an den bereitgestellten Containern am ehemaligen Wertstoffhofgelände ordnungsgemäß entsorgt.

Bei bestem Frühlingswetter wurde der Verein nicht nur von engagierten Ortsmitgliedern, sondern auch von der Freiwilligen Feuerwehr Schmiechen und den Schlepperfreunden Schmiechen unterstützt.
Die Feuerwehr hatte dabei ein besonderes Auge auf die Sicherheit der Mithelfer und Kinder – denn sicher ist sicher!
Die Schlepperfreunde Schmiechen halfen kräftig mit ihren Traktoren und Anhängern beim Einsammeln und Transportieren des Mülls.

Nach getaner Arbeit gab’s natürlich eine verdiente Stärkung für alle – und jede Menge gute Laune obendrauf.
Ein riesengroßes Dankeschön an alle, die mit angepackt haben! Gemeinsam haben wir gezeigt: Zusammen schaffen wir eine saubere und lebenswerte Umgebung.

Gemeinsam für eine saubere Heimat – wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Ausflug nach Luxemburg zum Lohnunternehmen Reiff

Nach langer Planung machten sich sieben Vereinsmitglieder auf den Weg ins rund 600 Kilometer entfernte Luxemburg. Ziel der dreitägigen Reise war das Lohnunternehmen Reiff in Troisvierges im Norden Luxemburgs.

Auf nach Luxemburg

Am Samstagmorgen starteten wir bereits um 6:30 Uhr. Die Fahrt führte über Stuttgart, Karlsruhe, Bad Kreuznach und Prüm in Richtung belgische Grenze. Von dort waren es noch etwa 45 Minuten bis zu unserem Ziel in Luxemburg.

Abbildung 4: Fendt F28

Dort wurden wir von Josy Reiff herzlich begrüßt. Unser Ehrenvorstand Hannes Schmid pflegt seit einem Oldtimertreffen in Schmiechen ein freundschaftliches Verhältnis zum Seniorchef des Unternehmens.

Nach der Begrüßung blieb nur wenig Zeit, um sich vor Ort umzusehen, denn Josy Reiff hatte für unseren Besuch ein umfangreiches Programm organisiert.

Rund 150 Steyr-Traktoren

Schon kurz darauf ging es zu einem Steyr-Museum in der nächsten Ortschaft. Die Fahrzeuge waren etwas ungewöhnlich untergebracht: in einem Keller unter einem Einkaufszentrum.

Der Betreiber des Einkaufszentrums war gleichzeitig Besitzer der Traktoren und früher Händler von Steyr-Traktoren sowie der Firma Mengele in Luxemburg. In den Kellerräumen befanden sich rund 150 Steyr-Traktoren.

Besonders außergewöhnliche Schlepper waren oberirdisch in einem eigenen Raum mit Bar ausgestellt. Dort endete die Führung bei einem gemeinsamen Bier.

Abbildung 5: Fendt von J.Reiff

Anschließend bezogen wir unser Hotel und ließen den ersten Abend bei einem gemütlichen Essen ausklingen.

Zu Besuch beim Lohnunternehmen Reiff

Am nächsten Morgen begann gegen 8:30 Uhr die Besichtigung des modernen Maschinenparks der Firma Reiff samt eigener Werkstatt. Im Betrieb laufen rund 50 Fendt-Traktoren sowie zahlreiche weitere landwirtschaftliche Maschinen.

Mittags wurden wir von Josys Frau bestens bekocht.

Abbildung 6: Fendt von J. Reiff

Schlepper-Sammlungen in Belgien

Nach dem Mittagessen verließen wir Luxemburg in Richtung Belgien. Unser Ziel war eine kleine Werkstatt, deren Eigentümer früher eine David-Brown-Vertretung hatte.

Im alten Verkaufsraum war unter anderem ein Schlepper der Marke MAN ausgestellt. In einer neuen, als Museum ausgebauten Halle und auf dem gesamten Areal konnten zahlreiche David-Brown-Schlepper bestaunt werden. Ebenso waren CASE-Traktoren und Dampfmaschinen ausgestellt.

Während unseres Besuchs wurden wir mit kleinen Snacks und Sekt versorgt. Zum Abschluss ging es noch in eine Halle am Ortsrand, in der sich rund 50 weitere Schlepper befanden. Insgesamt konnten wir bei diesem Besuch etwa 100 Schlepper bestaunen.

Abbildung 7: Geschenkübergabe in Belgien

Besuch im Güldner-Museum

Der nächste Programmpunkt war der Besuch eines Güldner-Museums mit rund 30 Schleppern. Auch dort wurden wir mit Getränken, Kaffee und Kuchen bestens versorgt.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte unser Vereinsmitglied Christian mit seinem Akkordeon, das er eigens mit auf die Reise genommen hatte. Auch die Übergabe unserer kleinen Erinnerungsgeschenke begleitete er musikalisch.

Bei beiden Besuchen beeindruckte uns besonders die freundliche und zuvorkommende Art unserer Gastgeber in Belgien.

Anschließend ging es zurück nach Luxemburg, wo wir den zweiten Tag mit vielen neuen Eindrücken ausklingen ließen.

250 Fendt-Traktoren

Am Montag, dem letzten Tag unserer Reise, konnten wir noch eine Oldtimersammlung mit ausschließlich Fendt-Traktoren besichtigen. Die beeindruckende Sammlung umfasst rund 250 Schlepper, die auf zwei Standorte verteilt sind.

Da der Mittag näher rückte, besuchten wir anschließend noch den Fan-Shop der Firma Reiff und kauften einige Erinnerungsgeschenke.

Abschluss im Bastogne War Museum

Nach der Verabschiedung machte sich unsere Reisegruppe noch einmal auf den Weg nach Belgien. Das letzte Ziel unserer Reise war das Bastogne War Museum.

Der Rundgang durch das Museum vermittelt auf moderne und interaktive Weise die Ursachen, Ereignisse und Folgen des Zweiten Weltkriegs, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Ardennenschlacht liegt.

Abbildung 8: Bastogne War Museum / Belgien

Heimreise nach drei erlebnisreichen Tagen

Gegen 15:30 Uhr traten wir schließlich die Heimreise an. Über Luxemburg, Saarbrücken, Heilbronn und Stuttgart ging es mit mehreren Pausen zurück nach Augsburg.

Hinter uns lagen drei erlebnisreiche, beeindruckende, aber auch anstrengende Tage mit zahlreichen besonderen Begegnungen und vielen interessanten Schleppern und Sammlungen.

Ein besonderer Dank gilt allen, die zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben.

Saisonausklang

Doch nicht nur Ausfahrten standen 2019 in dem Programm der Schlepperfreunde Schmiechen. Am 13. Oktober veranstaltete der Musikverein Schmiechen die „Wiesn nach der Wiesn“ in der Schmiechachhalle. Neben deftigen bayerischen Gerichten gab es auch viel zu Trinken und obendrein noch den Aufruf, dass der Verein mit den meisten anwesenden Mitgliedern ganze 20 Liter Bier zugesprochen bekommen würde.

Das ließen sich die Schlepperfreunde Schmiechen nicht zweimal sagen und kamen mit 24 Leuten auf die „Wiesn nach der Wiesn“. Das war der Rekord! Und gewonnene 20 Liter Bier, die zum Saisonausklang am 20. Oktober in kleiner Runde geleert wurden. Dazu gab es gutes Gegrilltes und einige lustige Runden mit der Feldbahn bei schönstem „Altweiberwetter“.

Feldtage in Dünzelbach

Am 3. Oktober besuchte der Verein wieder die jährlichen Feldtage in Dünzelbach. Auch hier begleitete die Sonne die zwölf  Schlepperfahrer in das nur acht Kilometer entfernte Örtchen. Einige Tage zuvor hatte schlechtes Wetter dem Boden jedoch so zugesetzt, dass es ratsam war, nicht in das vorgesehene Stoppelfeld zu fahren und es mit den Pflügen zu bearbeiten. Scheinbar hatten einige Mitglieder des Vereins die Empfehlungen überhört und begannen dennoch Pflüge an ihre Oldtimer-Schlepper zu befestigen. Einige Zeit später tauchten dann die ersten „Unermüdlichen“ auf dem Feld auf um es umzupflügen. Das Schauspiel dauerte jedoch nur sehr kurz und als alle die Information erhalten hatten, dass heute nicht gepflügt werden würde, hörten sie wieder auf. Gegen Nachmittag trat der Verein dann wieder die Heimfahrt an und in manchem Gesicht konnte man ein verschmitztes Grinsen und an der Heckhydraulik einen verschmutzten Pflug erkennen.

Schleppertreffen in Steinach

Im Sommerurlaub wurde es schließlich ruhiger um die Schlepperfreunde Schmiechen. Viele Mitglieder kümmerten sich um wohl verdienten Urlaubstage, nahmen längst vergessene Arbeiten in Angriff oder ließen es einfach etwas ruhiger angehen. Erst am 29. September zog es die unermüdlichen Schlepperfreunde zu einem weiteren Schleppertreffen nach Steinach. Das Wetter zeigte sich bei einem strahlend blauen Himmel von seiner schönsten Seite. Die sieben Kilometer waren ein „Katzensprung“ und so waren die elf Traktoren der Schlepperfreunde Schmiechen trotz des sehr langsam fahrenden Holders B12 (15 km/h) von Herta bald auf dem Festgelände eingetroffen. Hier konnte nun endlich mal wieder im Freien gefeiert, gequatscht, gegessen und getrunken werden. Scheinbar hatte der Veranstalter nicht mit so einer großen Schar von Oldtimer-Traktoren gerechnet, denn gegen Nachmittag ging dann das eine oder andere Essen aus. Dennoch war die Veranstaltung sehr gut organisiert und wird so manchem Traktorfahrer noch lange im Gedächtnis bleiben.

Erntezeit bei der Schlepperjugend

 

 

Auch die Schlepperjugend erntete im September ihre ersten selbst gepflanzten Kartoffeln mit dem Oldtimerschlepper und dem restaurierten Kartoffelroder. Danach wurde das Feld der Jugendgruppe für das nächste Jahr vorbereitet. Ob es wieder Kartoffeln sind oder etwas anderes wird erst im Frühjahr entschieden.

Oldtimergrillfest in Kissing

Am 15. August, lud Kissing zum Oldtimergrillfest ein. Um 9:30 Uhr ging die Fahrt ins 12 Kilometer entfernte Kissing los. Lediglich fünf Schlepper nahmen bei bewölktem und kaltem Wetter die Straße unter ihre Ackerreifen. „Gott sei Dank“ mogelten sich die fünf verwegenen Vereinsmitglieder ohne Nass zu werden zum nahe gelegenen Grillfest. Doch kaum hatte man sich niedergelassen und gegessen, begann es auch schon zu regnen und alles floh ins Bierzelt, das provisorisch mit Seitenwänden ausgestattet wurde, um die Besucher vor dem kalten Nass zu schützen. Auch die Mitglieder, die aus Richtung Königsbrunn und Augsburg nach Kissing kamen, hatten mit dem schlechten Wetter zu kämpfen. Sie hatten weniger Glück trocken zu bleiben.

Die Heimfahrt schien anfangs nicht ohne Nass von oben zu verlaufen. Doch der Wettergott meinte es gut und so kamen alle Mitglieder, die Wolkenlücken ausnutzend, wieder trockenen Fußes zu Hause an.

Schlepperfrühschoppen in Moorenweis

Am 4. August, waren die Schlepperfreunde Schmiechen mit zwölf Schleppern bereits wieder nach Moorenweis zum Reitplatz (Albertshofener Straße gegenüber vom Wertstoffhof) unterwegs. Dort hatten die Oldtimerfreunde Moorenweis zum traditionellen Frühschoppen geladen. Schon auf dem Weg in das nur 13 Kilometer entfernte Moorenweis ahnte man bereits, dass es ein sehr heißer Tag werden würde. So wurden die paar Kilometer ohne Dach und Klimaanlage doch recht anstrengend.

Beim Frühschoppen angekommen gab es erst einmal eine kräftige Erfrischung, bevor sich die Vereinsmitglieder entschlossen, die Bänke und Tische kurzerhand in den Schatten zu stellen und einen neuen Sitzbereich zu eröffnen. So wurde der Tag trotz der fast unerträglichen Hitze noch zu einem gelungenen Ausflug und so mancher Schlepperfahrer feierte so fleißig, das er erst in den späten Abendstunden seine Heimfahrt antrat.

A-TV kommt zu den Schlepperfreunden

Anfang August, genau am 3. August, hatte sich das Fernsehen beim Schlepperverein Schmiechen angemeldet. Der Fehrnsehsender a.tv wollte im Rahmen des Programms „Lug ins Land“ einen umfangreichen Film über die Aufgaben des Schmiechener Schleppervereins, die das Sichern des dörflichen Kulturgutes und das Pflegen von alten bäuerlichen Gerätschaften umfassen, bringen.

Hier konnte die Schmiechener Schlepperjugend zeigen, wie engagiert sie im Verein ist. Auch der TÜV hatte sich an diesem Samstag zur Prüfung von Fahrzeugen angemeldet und so konnte hier hautnah mitgedreht werden. Hannes erzählte in einem Interview einiges von den Anfängen des Schleppervereins.

Den Abschluss bildete eine Fahrt mit der vereinseigenen historischen Feldbahn, hier berichtete  Franz Schweiger Interessantes vom ehemaligen Einsatz.

Auch die Kassiererin, Martina Schneider, schwärmte von den Aktivitäten des Vereins. Die Moderatorin von a.tv, Manuela (Manu) Baldauf, erhielt zum Abschluss auch eine kleine Einweisung auf einem Oldtimer-Traktor.

Der rund viertelstündige Film kann unter

https://www.augsburg.tv/mediathek/video/lug-ins-land-schlepperfreunde-schmiechen-e-v/

angesehen werden. Gegen Abend war so ziemlich jeder, der am Film mitgeholfen hatte, müde von den langen Dreharbeiten bei schönstem Schmiechener Wetter. Keiner hätte geglaubt, dass die Dreharbeiten für eine viertel Stunde Film sieben Stunden andauern würden.